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DOI: 10.1055/s-2008-1072350
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York
In Vivo Retrovirus-Mediated Gene Transfer into Lamb Liver
Publication History
Publication Date:
25 March 2008 (online)
Abstract
Topic: Highly efficient retrovirus-mediated gene transfer into hepatocytes in vivo has been
previously reported in the rat. Before considering human applications of these techniques
in the treatment of inherited liver diseases, it was necessary to document its efficiency
in a large animal model. Lamb was choosen because the liver was similar to human liver
regarding size and anatomy.
Materials and Methods: To induce hepatocyte division which is necessary for infection with retroviral particles,
animals were subjected to a left hepatectomy. Kinetics of liver regeneration were
assessed on sequential liver biopsies after partial hepatectomy in order to provide
an evaluation of the peak of maximal liver regeneration in a first animal group. Recombinant
retroviruses encoding a reporter gene (E. coli β galactosidase) were then perfused
through the portal vein of the regenerating liver in a second animal group.
Results: The more intense liver regeneration occurred from one to 6 days after partial hepatectomy,
with the highest thymidine kinase rate and MIB-1 antibody staining on the second day.
The proportion of genetically modified lamb hepatocytes expressing the reporter gene
was less than 1%, despite the use of higher titers of retroviral particles than those
described in previous reports.
Conclusion: The results obtained in rodent livers with this in vivo gene transfer methodology
cannot currently be scaled up in a large ruminant model. The efficacy of vectors has
to be tested in other large mammals before planning gene therapy trials for the treatment
of inherited liver diseases.
Zusammenfassung
Topic: Über einen hochwirksamen, durch Retroviren vermittelten Gentransfer in Hepatozyten
in vivo wurde bei der Ratte bereits früher berichtet. Bevor jedoch diese Technik bei
erblichen Lebererkrankungen beim Menschen angewandt werden kann, muss ihre Wirksamkeit
bei einem größeren Tier erprobt werden. Da die Leber des Lamms im Hinblick auf Größe
und Anatomie der Menschenleber ähnelt, wurde dieses Tiermodell gewählt.
Material und Methode: Um Hepatozyten zur Infektion mit retroviralen Partikeln zu gewinnen, wurde bei den
Tieren eine linksseitige Hemihepatektomie durchgeführt. Die Kinetik der Leberregeneration
wurde durch sequenzielle Leberbiopsien nach der partiellen Hepatektomie untersucht,
und das Maximum der Lebergeneration in einer ersten Tiergruppe bestimmt. In einer
zweiten Gruppe von Tieren wurden dann die rekombinierten Retroviren mit einem kodierten
Marker-Gen (E. coli β-Galactosidase) in die Vena portae der regenerierenden Leber
perfundiert.
Ergebnisse: Die intensivste Leberregeneration erfolgte zwischen dem 1. und 6. Tag nach Teilhepatektomie
mit der höchsten Thymidin-kinase-Rate und MIB-1 -Antikörperfärbung am 2. postoperativen
Tag. Der Anteil der genetisch modifizierten Lammhepatozyten mit dem Marker-Gen war
kleiner als 1% trotz der Verwendung von höheren Titern retroviraler Partikel als in
früheren Arbeiten berichtet.
Schlussfolgerung: Die bei der Ratte beobachteten Ergebnisse mit dieser Gentransfermethode in vivo können
nicht auf die Widerkäuer übertragen werden. Die Wirksamkeit des Verfahrens muss in
einem anderen Säugetiermodell erprobt werden, bevor man diese Gentechnik bei erblichen
Lebererkrankungen beim Menschen anwenden kann.
Key words
Gene therapy - Inherited liver diseases - Lamb liver regeneration
Schlüsselwörter
Gentechnik - Angeborene Lebererkrankungen - Leberregeneration - Lamm
