Nervenheilkunde 2026; 45(01/02): 32-33
DOI: 10.1055/a-2727-8503
Schwerpunkt

Neuroimaging: Die neue Bescheidenheit

Authors

  • Marc-André Schulz

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin
    2   Hertie Institute for AI in Brain Health, Universität Tübingen
  • Henrik Walter

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin
    3   Deutsches Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG), Standort Berlin-Potsdam

Zusammenfassung

Die Geschichte der modernen psychiatrischen Hirnbildgebung („Neuroimaging“) seit den späten 1990er Jahren war allzulang geprägt von zu optimistischen Prognosen. Strukturelle Bildgebung sollte bei Kranken anatomische Narben psychischer Krankheiten aufzeigen, die funktionelle Bildgebung gestörte neuronale Schaltkreise identifizieren. Die Vision reichte bis zu objektiven, bildgebungsbasierten Diagnosen, der Früherkennung psychischer Krankheiten und personalisierten Therapieempfehlungen direkt aus dem Scanner.

Zusatzmaterial



Publication History

Article published online:
19 February 2026

© 2026. Thieme. All rights reserved.

Georg Thieme Verlag KG
Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany