Nervenheilkunde 2026; 45(01/02): 13-14
DOI: 10.1055/a-2727-8175
Schwerpunkt

Zusammen getrennt: Vom Denken psychisch erkrankter Mütter

Authors

  • Sabine Aust

    1   Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte
  • Solveig Kemna

    1   Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte
  • Inge Mick

    2   Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St.-Hedwig-Krankenhaus
  • Thi-Minh-Tam Ta

    1   Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte
  • Eva Friedel

    1   Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte

Zusammenfassung

Postpartale Depressionen sind häufig und folgenschwer: Betroffene Mütter verspüren trotz ständiger Nähe zum Kind eine innere Distanz, genährt von Selbstzweifeln und Versagensängsten. Dieses paradoxe Erleben beeinträchtigt nicht selten die Bindungsqualität und folglich auch die Entwicklung des Kindes. Somit sind Aufklärung, Früherkennung sowie der Abbau von Behandlungsbarrieren entscheidende Faktoren für die nachhaltige Förderung von psychischer Gesundheit und Kindesentwicklung. Mit einer Prävalenz von 7–10 % können auch Väter an einer postpartalen Depression erkranken. Im vorliegenden Artikel werden jedoch die spezifischen Herausforderungen am Beispiel psychisch erkrankter Mütter beleuchtet.

Zusatzmaterial



Publication History

Article published online:
19 February 2026

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