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DOI: 10.1055/a-2747-6409
Primärarztsystem – kardiologische und hausärztliche Perspektiven für eine nachhaltige Versorgung
Primary Care System – Cardiology and General Practice Perspectives for Sustainable CareAuthors
Zusammenfassung
Das Primärarztmodell adressiert demografische und strukturelle Herausforderungen des deutschen Gesundheitswesens. Baden-Württemberg demonstriert mit der Kombination aus HZV und kardiologischen Selektivverträgen nach § 140a SGB V deutliche Versorgungs- und Qualitätsgewinne. Gleichzeitig zeigt die hausärztliche Perspektive, dass eine bundesweite Integration klare Steuerungsprinzipien, digitale Vernetzung und ausreichende Ressourcen erfordert.
Abstract
The primary care model addresses demographic and structural challenges in German healthcare. Baden-Württemberg demonstrates significant improvements in care and quality through the combination of GP-centered care and cardiology selective contracts under § 140a SGB V. At the same time, the general practice perspective highlights that nationwide integration requires clear governance principles, digital connectivity, and sufficient ressources.
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Primärarztmodell: Steuerung über Hausärzte verbessert Ressourcenallokation und Versorgungsqualität
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Kardiologieverträge: Vollversorgungsvertrag nach § 140a SGB V bietet extrabudgetäre, qualitätsgesicherte Versorgung
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Evaluation: Kombination HZV (Hausarztzentrierte Versorgung) + Facharztvertrag senkt Hospitalisierungen und Mortalität signifikant
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hausärztliche Integration: Fehlen von Ressourcen und Fachkräften gefährdet Umsetzung im Kollektivsystem
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Digitalisierung & MFA (Medizinische Fachangestellte): elektronische Akten, strukturierte Arztbriefe und qualifizierte Fachangestellte stärken das Modell
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Zukunftsperspektive: Baden-Württemberg als Blaupause, erfordert politische Unterstützung und klare Kommunikation
Publication History
Article published online:
11 February 2026
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Georg Thieme Verlag KG
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