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DOI: 10.1055/a-2727-8779
Difficult to Treat Depression (DTD)
Wenn Standardtherapien scheitern – und neue Chancen entstehenAuthors
Zusammenfassung
Über 280 Millionen Menschen weltweit leiden an einer Depression – das entspricht fast der gesamten Bevölkerung Westeuropas. Rund ein Drittel dieser Erkrankungen gilt als „schwer behandelbar“ (englisch: difficult to treat depression, DTD; früher als therapieresistente Depression bezeichnet), weil Betroffene nicht oder nur unzureichend auf Standardverfahren ansprechen. Damit gehört die DTD zu den größten Herausforderungen der modernen Psychiatrie. Da die Ursachen von Depressionen vielfältig sind – von genetischen Besonderheiten über frühkindliche Traumata bis hin zu entzündlichen Prozessen im Körper, erscheint es nicht verwunderlich, dass identische, leitliniengestützte Therapien nicht für alle Patient*innen gleichermaßen passend sind.
Zusatzmaterial
- Zusätzliches Material finden Sie unter https://doi.org/10.1055/a-2727-8779
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Publication History
Article published online:
19 February 2026
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