Nervenheilkunde 2026; 45(01/02): 49-50
DOI: 10.1055/a-2727-8779
Schwerpunkt

Difficult to Treat Depression (DTD)

Wenn Standardtherapien scheitern – und neue Chancen entstehen

Authors

  • Stephan Köhler

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Deutsches Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG)
    2   Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee
  • Merve Fritsch

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin, Deutsches Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG)

Zusammenfassung

Über 280 Millionen Menschen weltweit leiden an einer Depression – das entspricht fast der gesamten Bevölkerung Westeuropas. Rund ein Drittel dieser Erkrankungen gilt als „schwer behandelbar“ (englisch: difficult to treat depression, DTD; früher als therapieresistente Depression bezeichnet), weil Betroffene nicht oder nur unzureichend auf Standardverfahren ansprechen. Damit gehört die DTD zu den größten Herausforderungen der modernen Psychiatrie. Da die Ursachen von Depressionen vielfältig sind – von genetischen Besonderheiten über frühkindliche Traumata bis hin zu entzündlichen Prozessen im Körper, erscheint es nicht verwunderlich, dass identische, leitliniengestützte Therapien nicht für alle Patient*innen gleichermaßen passend sind.

Zusatzmaterial



Publication History

Article published online:
19 February 2026

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