Hebamme 2026; 39(01): 4-6
DOI: 10.1055/a-2696-9583
Profession
Kurz berichtet

Kein Autismusrisiko durch Paracetamoleinnahme

Zahl der Eizellen

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7 Millionen Eizellen besitzt ein 20 Wochen alter Fötus, welche bei Geburt bereits auf 2 Millionen gesunken sind. 300 000 bis 500 000 sind es schließlich mit Beginn der Menstruation beim Erreichen der Pubertät. [1],[2] © masanyanka/stock.adobe.com

Paracetamol – News?

Laut einer Stellungnahme der Internationalen Föderation für Gynäkologie und Geburtshilfe (FIGO) gibt es keine Evidenz für einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Autismusrisiko bei Kindern nach Einnahme von Paracetamol (Acetaminophen) während der Schwangerschaft. Damit reagiert und distanziert sie sich direkt in Bezug auf die Äußerung des US-Präsidenten Donald Trump, der Schwangeren von der Einnahme des Arzneimittels abgeraten hat. Paracetamol wird bei sachgemäßer Anwendung von den weltweit führenden Geburtshilfeorganisationen durchweg als sicherstes Analgetikum während der Schwangerschaft empfohlen, so die FIGO. Ähnlich positionieren sich die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) sowie die zuständige US-amerikanische Fachgesellschaft American College of Obstetricians and Gynecologists (ACOG): Acetaminophen ist eine der wenigen Optionen, um Schmerzen und Fieber bei Schwangeren zu behandeln, die unbehandelt für Betroffene schädlich sein können [3].

Geburtsvorbereitung



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Article published online:
11 February 2026

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