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DOI: 10.1055/s-2008-1039450
© 1995 F. Enke Verlag Stuttgart
Werkstoffübersicht in der Hüftendoprothetik
Survey of Materials in Total Hip ReplacementPublikationsverlauf
Publikationsdatum:
18. März 2008 (online)

Zusammenfassung
Während der Knochenzementabrieb als wesentlicher Faktor für die Spätlockerung angesehen wurde, rückt jetzt immer mehr das Problem des Polyäthylenabriebes der Pfanne und die Auswirkungen von Abriebpartikeln aus den Metallegierungen in den Mittelpunkt. Da bis heute keine optimale “Schmierung” im Gelenk erzeugt werden kann, besteht bei allen Prothesen ein Festkörper-/Festkörperkontakt und damit ist der Abrieb stark materialabhängig. Häufig verwendete Biomaterialien sind Metallegierungen auf Eisen-, Kobalt- und Titanbasis, Polyäthylen, Knochenzement und Keramik. Alle unterliegen dem Problem des Abriebes, der Korrosion (außer Keramik), der Reibung und je nach Verarbeitung auch des Metall- oder Keramikbruches.
Es wird dem Kliniker eine Übersicht gegeben und anhand von Tabellen ist es ihm möglich, die von ihm implantierten Materialien besser einzuordnen.
Abstract
White bone cement debris has been recognised as an important factor in aseptic loosening of prosthetic components, the interest is now focused on the impact of debris and wear-off particles from polyethylene and metal alloys. As an optimal lubrication cannot be generated yet, direct contact between the components produces wear particles, depending on the materials used. The materials reported on include alloys based on iron, coball, titanium and polyethylene, bone cement and ceramics. These all show the problem of debris, friction, corrosion (except ceramics) and load failure, related to the work up process. The practioner is given an overview and tables are presented to compare the used material.