TumorDiagn u Ther 2013; 34(6): 312
DOI: 10.1055/s-0032-1319751
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Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Prävention – Implementierung eines HPV-DNA-Tests in einem primären Screening-Programm

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Publication Date:
20 September 2013 (online)

Viele Studien haben gezeigt, dass der Test zum Nachweis von HPV-DNA eine höhere Sensitivität aufweist, als der klassische PAP-Test. Der Nachweis von HPV-DNA ermöglicht jedoch keine Beurteilung des Karzinomrisikos. Ziel einer italienischen Längsschnittstudie war eine Methode zu identifizieren, mit der man HPV-positive Frauen für die Kolposkopie selektieren kann. Die 2-armige Studie wurde in einem bereits etablierten und regional organisierten Vorsorgeprogramm für Zervixkarzinom durchgeführt, in dem der HPV-DNA-Test im primären Screening Anwendung findet. Bei Frauen, die im Screening HPV-DNA-positiv (HPV-DNA+) und mittels Dünnschichtzytologie mindestens LSIL (low grade squamous intraepithelial lesion, entsprechend ≥ CIN1) getestet wurden, haben Zappacosta et al. die diagnostische Effektivität des p16INK4a / Ki-67-Dual-Tests und des E6/E7-mRNA-Tests zur Identifizierung von CIN 2-positiven Läsionen untersucht.

Gynecol Oncol 2013; 128: 427–432