Nervenheilkunde 2026; 45(01/02): 39-40
DOI: 10.1055/a-2727-8613
Schwerpunkt

Bewegte Psychiatrie: Von der Evidenz zur Umsetzung im klinischen Alltag

Authors

  • Noah Augustin

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin
  • Jonas Pekker

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin
  • Kerem Böge

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin
  • Andreas Ströhle

    1   Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte, Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin

Zusammenfassung

Noch nie war Bewegung so gut erforscht – und noch nie war Bewegungsmangel so verbreitet. Dennoch erfüllt rund ein Drittel der Erwachsenen die WHO-Empfehlungen nicht – besonders Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, deren Lebenserwartung unter anderem durch einen sedentären (sitzenden) Lebensstil, somatische Komorbiditäten und Nebenwirkungen von Psychopharmaka deutlich verkürzt ist. Obwohl körperliche Aktivität präventiv und therapeutisch wirksam ist und ein Schlüssel der Psychiatrie im 21. Jahrhundert sein könnte, wird dieser in der psychiatrischen Versorgung noch zu wenig eingesetzt.

Zusatzmaterial



Publication History

Article published online:
19 February 2026

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