Nervenheilkunde 2026; 45(01/02): 19-20
DOI: 10.1055/a-2727-8279
Schwerpunkt

Kultursensible Psychotherapie – in der Migrationsgesellschaft im 21. Jahrhundert

Authors

  • Ulrike Kluge

    1   Forschungsbereich Interkulturelle Migrations- und Versorgungsforschung, Sozialpsychiatrie, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Campus Mitte Charité – Universitätsmedizin Berlin, corporate member of Freie Universität Berlin and Humboldt-Universität zu Berlin
    2   Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung, Humboldt Universität zu Berlin
    3   Deutsches Zentrum für psychische Gesundheit (DZPG), Standort Berlin-Potsdam

Zusammenfassung

In welche sozioulturellen Kontexte sind Patient:innen eingebettet, und wie lassen sich diese in der Psychotherapie adäquat adressieren – ohne Stereotypen und Kulturalisierungen zu reproduzieren? Praktiker:innen und Forschende beschäftigt seit Jahren, wie kulturelle Faktoren psychisches Erleben, emotionalen Ausdruck, Beziehungsgestaltung sowie Gesundheits- und Krankheitsvorstellungen beeinflussen. Der Beitrag gibt einen Einblick, wie psychotherapeutische Versorgung für alle Menschen – unabhängig von kulturellem und sprachlichem Hintergrund sowie Migrations- oder Fluchtbiografien – gelingen kann.

Zusatzmaterial



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Article published online:
19 February 2026

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