Nervenheilkunde 2026; 45(01/02): 12-13
DOI: 10.1055/a-2727-8135
Schwerpunkt

Empathie und interpersonelle Prozesse

Authors

  • Christiane Montag

    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité Campus Mitte (Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus), Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Ivan Nenchev

    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité Campus Mitte (Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus), Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Anna-Lena Bröcker

    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité Campus Mitte (Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus), Charité – Universitätsmedizin Berlin

Zusammenfassung

Empathie bildet die Grundlage gelingender interpersoneller Prozesse. Sie umfasst die Fähigkeit, das eigene Verhalten und das anderer Menschen als durch innere Zustände, wie Gedanken, Gefühle, Wünsche, Überzeugungen, bestimmt zu verstehen, und gleichzeitig mit-zu-fühlen. Die Fähigkeit zur Repräsentation und Abstraktion mentaler Zustände, auch als Mentalisierung beschrieben, entwickelt sich ontogenetisch im Zuge geglückter emotionaler Resonanzprozesse mit wichtigen Bezugspersonen und ist grundlegend für unser Vermögen zur Emotions- und Selbstregulation durch Zuschreibung von subjektiver Bedeutung.

Zusatzmaterial



Publication History

Article published online:
19 February 2026

© 2026. Thieme. All rights reserved.

Georg Thieme Verlag KG
Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany